Nachwuchsstar für den Skilanglauf - Felix Wetterling
Neben Schwerpunkten auf Bodybuilding und Kraftsportarten mit Meisterschaften wie dem Strongman (s. Bericht zu Florian Trimpl) möchten wir bei Ironsport natürlich die breite Facette der unterschiedlichen Sportarten wie Freiklettern/ Freeclimbing (s. z.B. Berichte zu Jürgen Reis), Segeln (u.a. Schadewaldt & Baumann) oder wie im Fall von Nachwuchstalent Felix Wetterling auch den Skilanglauf in den Fokus rücken.
Nach dem hervorragenden Abschneiden der deutschen SkilangläuferInnen bei den Olympischen Spielen ist diese Sportart nun wieder verstärkt in aller Munde. Hier also ein Interview mit einem vielversprechenden Nachwuchstalent - Felix Wetterling
Die Eckdaten
Alter: 19
Geburtsdatum: 12.09.1990
Sternzeichen: Jungfaru
Körpergröße: 1,84 m
Familienstand: vergeben
Beruf: Auszubildender zum Industriemechaniker
Hobbys: Musik,Fußball,kochen
Wettkampfgewicht: ca. 78kg
Trainer: Günther Storbeck , Markus Groß
Off-Season-Gewicht: ca. 81 kg
Lieblings-Menü: Mutti's Gulaschsuppe
Ich bin aktiv seit: 2003
Ich mache Wettkämpfe seit: 1997
Meine Sportlichen Vorbilder: Axel Teichmann,Giorgio di Centa
Lebensmotto: Hütet euch vor Sturm und Wind,Und Harzern die in Rage sind!
Beschreibe Deinen Lebenslauf in Kurzform
Felix Wetterling: Ich besuchte bis 2008 die Realschule Bodfeld. Ich war von 2003 bis 2007 Mitglied in der Skifördergruppe Brocken in Schierke/Harz des Skiverbandes Sachsen-Anhalt. Nach der Auflösung der Fördergruppe kam ich nach 1 Jahr Trainerlosigkeit unter die Fitiche von Günther Storbeck.
Ich begann gleich im Jahr 2008 meine Lehre zum Industriemechaniker bei der Fels Werke GmbH. Dieser Betrieb hat schon früher ein eigene Betriebssportgemeinschaft(BSG) gehabt. Dadurch bekomme ich auch von meinem Betrieb genügend Unterstützung. Im Jahr 2009 wechselte ich notgedrungen zum SC Willingen und somit zum Hessischen Skiverband.
Wie bist Du zum Skilanglauf gekommen?
Felix Wetterling: Das ist eigentlich ganz einfach. Da mein Opa in der DDR ein hervorragender Skilangläufer war. Und auch meine 2 Onkels sowie meine Mutter sehr gute Skilangläufer waren. Lag es mir scheinbar in den Genen. Das 1. Mal stand ich auf dem Acker meines Opa's auf Skiern. Mit meinem 1 Lebensjahr! Jedoch kam die richtig Überzeugung erst mit 13 - 14 Jahren.
Wie Denkst Du über den Sport, was bedeutet bzw. gibt er Dir?
Felix Wetterling: Skilanglauf ist einfach mein Leben. Ich könnte mir keinen Winter ohne ihn vorstellen. Ich stehe seit Kindheit an auf den schmalen Latten und einfach zu sagen ich will nicht mehr ist für mich unmöglich. Zudem habe ich auch einen sehr großen Drang zur sportlichen Bewegung. Ohne geht nicht!
Erzähle über Dein Training und Deine Einstellung?
Felix Wetterling: Mein Training beginnt im Mai und endet im März. Dadurch sind viele verschiedene Sportarten im Skilanglauf vereint. Zum Beispiel: Kanusport, Krafttraining, Kampfsport (Kick Thai Boxing), Ballsport, Aerobic, Yoga, Jogging, Skiroller, ...! Es wird also nie langweilig.
Aber auch hier ist es wichtig konzentriet und sauber zu arbeiten. Es gibt Trainingseinheiten die sollen Spaß machen( Training in der Gruppe) und es gibt Trainings was reine Quälerei ist.
Man muss aber wie bei jedem Sport den größern Spaßfaktor haben. Sonst klappt es nicht mit einem größern Erfolg. Ein Wettkampf gewinnt man meisstens im Kopf!
Wie lange hast Du Dich vorbereitet und wie?
Felix Wetterling: Man bereitet sich auf keinen Wettkampf speziell vor. Es geht ja um einen Cup der über ca. 3-4 Monate geht. Das heißt man versucht sich auf einen Zeitraum vorzubereiten. Das fängt an im Mai und endet normalerweise im November/ Dezember. Die restliche Zeit muss man auf die rechtzeitige Regeneration achten. Skilanglauf ist ein kraftaufwendiger Ausdauersport der einen gutes Gleichgewicht aus Belastung und Regeneration benötigt.